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Therapieplanung + Diagnostik

Therapieplanung

Am Anfang einer psychosozialen Therapie steht eine ganzheitliche Therapieplanung, die auf Basis einer umfassenden Abklärung der psychischen Beeinträchtigung (Durchsicht bestehender Befunde, (neuro)psychologische Diagnostik, Fremdbeurteilung des sozialen Umfelds) und drei therapeutischen Gesprächen mit den Betroffenen formuliert wird. Anhand dieser Therapieplanung wird mit den Betroffenen und dem sozialen Umfeld (Pflege, Angehörige usw.) an den therapeutischen Inhalten gearbeitet, Ziele und Verläufe werden dokumentiert und reflektiert.

Der Therapieplan wird innerhalb des ersten Monats einer psychosozialen Therapie erstellt. In den folgenden drei Monaten erfolgt die Umsetzung des Therapieplans mit dem interdisziplinären Team. Nach drei Monaten werden im Rahmen von Fallbesprechungen und Gesprächen mit dem Umfeld die ersten drei Monate reflektiert und das weitere Vorgehen wird festgelegt. Nach sechs Monaten erfolgt eine Reflexion der Therapie (nach Wunsch durch eine schriftliche Beschreibung des Therapieverlaufs, eine Beurteilung und einen Betreuungsvorschlag), auf deren Basis das weitere Vorgehen entschieden wird.

Der ganzheitliche Therapieplan für die psychosoziale Therapie bildet nicht nur die Basis jeder Behandlung, sondern auch die Grundlage für die Entscheidung, ob es sich in einem konkreten Fall um Begleitung, Betreuung, Beratung oder Psychotherapie handelt. Er findet außerdem in der Beratung des Umfeldes häufige Verwendung.

 

Die (Früh-)Erkennung psychischer Erkrankungen im Alter

Diagnostik zur Erkennung einer Demenzerkrankung

Hirnschädigungen stehen besonders bei der Arbeit mit älteren Menschen im Mittelpunkt. Für die Betreuung der Betroffenen ist es sehr wichtig, Hirnleistungsdefizite von natürlichen Abbauprozessen abzugrenzen und Ressourcen zu erkennen. Eine neuropsychologische Untersuchung dient dazu, die kognitive Leistungsfähigkeit abzuklären und die Betroffenen und ihr Umfeld aufzuklären. Eine Aufklärung in diesem Sinne kann dem Umfeld einen besseren Einblick in die Probleme der Betroffenen geben und dadurch Verständnis fördern und Leid ersparen.
Kosten: € 85,-


Diagnostik zur Erkennung einer Depressionserkrankung

Neben den Angststörungen ist die Depression die häufigste Erkrankung im Alter. Die Erkennung einer Depression im Alter ist nicht einfach, da körperliche Erkrankungen in den Vordergrund gestellt werden, welche die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen, gerade auch zu Demenzerkrankungen, oft erschweren. Durch eine (neuro-)psychologische Diagnostik, die Berücksichtigung des Krankheitsverlaufs und die Miteinbeziehung von Angehörigen und Pflegepersonal wird diesbezüglich mehr Klarheit gewonnen.
Kosten: € 85,-


Screening Verfahren zur groben Erfassung der mentalen Beeinträchtigung (MMSE)

Der MMSE ist ein Screening Verfahren zur groben Erfassung der mentalen Beeinträchtigung, nach dessen Wert sich auch die medikamentöse Therapie der Demenz richtet und das alle sechs Monate wiederholt werden muss. Diese psychologischen Untersuchungen werden auch in den psychiatrischen Krankenhäusern in Innsbruck und Hall angeboten. Die PsychologInnen der Gesundheitsschmiede kommen in die Wohnheime und führen dort diese Untersuchungen durch.
Kosten: € 29,-